Ihre Anwältin

Dr. Melanie Ramm

Dr. Melanie Ramm

Dr. Melanie Ramm ist seit 2004 als Rechts­anwältin in Hamburg zugelassen und seit 2012 Fach­anwältin für Mietrecht und Wohnungs­eigentums­recht. Ihr Fokus liegt auf der Bearbeitung miet– und grund­stücks­recht­licher Mandate. In allen Ange­legen­heiten des Gewerbe- und Wohnraum­mietrechts ist Dr. Ramm Ansprech­partnerin für Unternehmen und Private. Seit vielen Jahren ist Dr. Ramm zudem für dänische Unternehmen und Privat­leute tätig, die in Deutsch­land Immobilien kaufen und halten.
Als Mitglied im Deutschen Anwalt­verein (DAV) engagiert sie sich in der DAV-Arbeits­gemein­schaft für Mietrecht und Immo­bilien und kommentiert in der offiziellen Fach­zeitschrift der Arbeits­gemein­schaft, der „Immobilien- und Mietrecht“ (IMR), regelmäßig mietrecht­liche Urteile.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Dr. Melanie Ramm

Wir sind für Sie da

Eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Mandanten bestimmt unser Handeln. Ihr Standpunkt ist uns wichtig. Wir hören genau zu und analysieren Ihre Situation. In unserer Anwaltskanzlei erwarten Sie nicht nur viele Jahre Kompetenz, sondern auch ein großes Netzwerk und gute Kontakte zu Entscheidungsträgern, von denen auch Sie als Mandant profitieren sowie ein freundliches, engagiertes Team.
Wir pflegen eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten anderer Fachrichtungen, so dass Sie zu allen Themen zu jeder Zeit umfassend und angemessen beraten werden.

Ihre Kanzlei

Für Sie vor Ort in Blankenese

Als Fachanwaltskanzlei konzentrieren wir uns auf die Bereiche Gewerbe- und Wohnraummietrecht, Wohnungseigentums- und Grundstücksrecht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei in der mietvertraglichen Gestaltung. Wir beraten beim Erwerb, bei der Nutzung, Veräußerung und Verwertung Ihrer Immobilien. Fragestellungen aus dem immobilienrechtlichen Bereich sind häufig komplex. Als Spezialist sind wir ein effizienter und kompetenter Partner an Ihrer Seite. Dabei gilt es sowohl Rechtsstreitigkeiten erfolgreich zu führen, als auch Auseinandersetzungen im Vorfeld vorzubeugen.

Stets über neueste Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung informiert zu sein, entsprechende Tendenzen in Fachbereichen frühzeitig zu erkennen und in den Mandaten umzusetzen, ist für uns selbstverständlich.

Rechtsgebiete

Wohn- und Gewerberaum­mietrecht

Der Fokus liegt im Wohn- und Gewerbe­raum­mietrecht in der kurzfristigen, ziel­gerichteten und nach den jeweiligen Vermieter- / Mieter­interessen ausgerichteten Mandats­betreuung.

Der Schwerpunkt liegt hier in der Ausarbeitung und Gestaltung von Mietverträgen und dazugehörigen Allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB), sowie die Durchsetzung von Räumungs­ansprüchen, oder den Ansprüchen im Zuge von Sanierungen / Moderni­sierungen. Sowohl Privat­leute als auch Unternehmen vertrauen Dr. Ramm die Mandatsbetreuung an.

Grundstücksrecht

Im Bereich des An- und Verkaufs von privat oder gewerblich genutzten Immobilien steht die ganz­heit­liche Betreuung des Projekts im Vordergrund.

Vom Letter of Intent, über die rechtliche Due Dilligence, vom Kaufvertrag, über die Begleitung der Finanzierung bis hin zur Einsetzung einer neuen Verwaltung wird das gesamte Spektrum von Immobilienan- oder -verkäufen fach­kompetent und zeitoptimiert begleitet. Die Mandatierung umfasst sowohl den An- und Verkauf von Wohn- und Gewerbe­immobilien, als auch von Ein­familien­häusern und Eigentumswohnungen.

Wohnungs­eigentumsrecht

Aufteilung in Wohnungs­eigentum gewünscht?

Die Aufteilung von Immobilien in Wohnungs­eigentum liegt im Trend. Die Abwicklung von Aufteilungen erfolgt aufgrund optimierter Arbeits­wege ohne Zeitverlust. Selbst schwierige Fälle wie Objekte, die in einem Gebiet einer sozialen Erhaltungs­satzung liegen, werden durch entsprechende Erfahrung kurzfristig gelöst.

Weitere Themen sind Sonder- und Gemeinschafts­eigentum, Wirtschafts­pläne, Wohnungs­eigentümer­versammlung, Beschlüsse und deren Anfechtung.

Ereigniskarten

Kein Erstattungsanspruch bei irrtümlich durchgeführten Instandsetzungsarbeiten am Gemeinschaftseigentum

BGH, Urteil vom 14.06.2019 – V ZR 254/17

Dem Wohnungseigentümer, der eigenmächtig Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gemeinschaftseigentum durchführt, steht kein Ersatzanspruch zu. Das gilt auch dann, wenn die von dem Wohnungseigentümer durchgeführte Maßnahme ohnehin hätte vorgenommen werden müssen. Selbst dann, wenn der Wohnungseigentümer die Instandsetzungsmaßnahme am Gemeinschaftseigentum in der irrigen Annahme durchführe, er habe diese als Sondereigentümer auf eigene Kosten vorzunehmen, ergebe sich hieraus kein Erstattungsanspruch. Der Bundesgerichtshof hat mit dieser Entscheidung seine bisherige Rechtsprechung geändert! Im vorliegenden Fall wurde dem Wohnungseigentümer, der irrtümlich, in der Annahme er sei als Sondereigentümer dazu verpflichtet, die einfach verglasten Holzfenster seiner Wohnung durch Kunststofffenster mit Dreifachisolierung ersetzen ließ, die Erstattung der Kosten versagt. Bisher hatte der Bundesgerichtshof jedenfalls dann einen Erstattungsanspruch zugestanden, wenn die Maßnahme ohnehin hätte beschlossen und vorgenommen werden müssen (so noch BGHZ 207, 40).

Konkretisierung der Anforderungen einer Interessenabwägung bei einer Eigenbedarfskündigung unter Berücksichtigung eines langjährig kranken Mieters

BGH, Urteil vom 22.05.2019 – VIII ZR 180/18

Werden von dem Mieter für den Fall eines erzwungenen Wohnungswechsels substantiiert ihm drohende schwerwiegende Gesundheitsgefahren geltend gemacht, haben sich die Tatsacheninstanzen beim Fehlen eigener Sachkunde regelmäßig mittels sachverständiger Hilfe ein genaues und nicht nur an der Oberfläche haftendes Bild davon zu verschaffen, welche gesundheitlichen Folgen im Einzelnen mit einem Umzug verbunden sind.
Der Bundesgerichtshof hat mit dieser Entscheidung die Anforderungen an die Prüfung der Interessenabwägung im Rahmen einer Eigenbedarfskündigung im Detail konkretisiert und damit klargestellt, dass jede Interessenabwägung eine Einzelfallentscheidung ist, die auf der Grundlage sorgfältig erarbeiteter Fakten zu erfolgen hat.

BGH präzisiert Anforderungen an Härtefallabwägung bei Mieterhöhung nach Modernisierung

BGH, Urteil vom 09.10.2019 – VIII ZR 21/19

Der Bundesgerichtshof führt in seinem Urteil aus, dass bei der Geltendmachung des Härteeinwandes innerhalb einer Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 Abs. 4 S. 1 BGB eine detaillierte Abwägung der widerstreitenden Interessen zu erfolgen habe. Zwar dürfe in die Abwägung zu Lasten des Mieters einbezogen werden, dass dieser gemessen an seinen wirtschaftlichen Verhältnissen und seinen Bedürfnissen eine viel zu große Wohnung bewohne (im vorliegenden Fall 86 qm). Gleichwohl dürfe die im Einzelfall bestehende Unangemessenheit der Wohnung nicht isoliert nach einer bestimmten Größe für die jeweilige Anzahl der Bewohner bestimmt werden. Maßgebend sei vielmehr, ob die genutzte Wohnung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles (z.B. Verwurzelung des Mieters in der Wohnung, gesundheitliche Situation des Mieters etc.) als deutlich zu groß zu bewerten sei. Im vorliegenden Fall kam der BGH zu dem Ergebnis, dass das Berufungsgericht zu Recht auf den Umstand abgestellt habe, dass der Mieter seit über 55 Jahren in der Wohnung lebe. Der Mieter genieße nach Art. 14 Abs. 1 GG ebenfalls den Schutz der Eigentumsgewährleistung. Insoweit könne er auch davon ausgehen, dass ein Gericht die Bedeutung und Tragweite des bestehenden Bestandsinteresses des Mieters hinreichend berücksichtige.

Team

Räume der Kanzlei Ramm
Martina Kelterer

Martina Kelterer
Sekretariat
Tel.: 040 - 87 08 02 92
info@kanzlei-ramm.de

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Ute Hack
Rechtsanwalts­fachangestellte
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Kim Kallinna
Auszubildende zur Rechtsanwaltsfachangestellten
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Karriere

Zum weiteren Ausbau unserer Kanzlei suchen wir qualifizierte Berufsanfänger(innen) sowie erfahrene Rechtsanwält(innen) im Bereich des Immobilienrechtes, gern auch in Teilzeit. Möchten Sie unser Team unterstützen, dann senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail an .

Kontakt

Immobilienkanzlei Ramm
Sülldorfer Kirchenweg 138
22589 Hamburg

Tel.: 040-87080292
Fax: 040-210913003

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